Räuchern mit Räucherstäbchen

Räuchern mit Räucherstäbchen - hier werden wir Ihnen einen kleinen Einblick über die verschiedenen Arten von Räucherstäbchen, Ihre Herstellung und die Verwendung von Räcuherstäbchen geben. 

Die Herstellung von Räucherstäbchen

Gute Räucherstäbchen zu erwerben ist eine echte Herausforderung. Der Markt ist mit zahlreichen Angeboten überschwemmt und der Verbraucher bekommt in der Regel keine oder nur nutzlose Informationen über Herstellung und Zusammensetzung der Stäbchen. Deshalb wollen wir generell etwas über die Herstellung  von Räucherstäbchen berichten, um Ihr Vertrauen in diese wundervolle Möglichkeit des Räucherns zu gewinnen. Es gibt grundsätzlich zwei Arten der Herstellung:

1. Masala-Räucherstäbchen

Masala bedeutet Mischung: Hierfür wird eine Grundmischung aus Hölzern, Ölen Kräutern und Harzen hergestellt. Die Hölzer-überwiegend Sandelholz- werden zu feinen Spänen zerkleinert. Kräuter werden zu Pulver zerstoßen. Diese werden mit Hilfe von Ölen und Harzen zu einer Paste verarbeitet und so in Stäbchenform gerollt. In Indien üblich wird die Paste auf ein Holzkern, in Tibet, China und Japan ohne Trägerholz- gerollt. Verwendet werden ausschließlich reine Stoffe, da diese später die Qualität bestimmen.

Es sind allerdings auch Räucherstäbchen auf dem Markt, die in der altbewährten Masala Methode hergestellt werden, jedoch mit synthetischen Stoffen versehen sind. Ist ein Duft sehr intinsiv und lang anhaltend, so kann man leicht davon ausgehen, dass es sich um billige Produkte handelt, die gesundheitschädlich und krebsfördernd sein können.

2.Getauchte Räucherstäbchen

Um den Holzkern wird eine Substanz aus Sägemehl und Holzkohle aufgebracht. Diese "Rohlinge" werden dann in verschiedenen Duftmischungen "getaucht oder beträufelt". Oft werden dazu synthetische Duftmischungen verwendet. Auf diese Weise kann man z.B. auch Apfel- oder Erdbeerduft bekommen. Empfehlenswert sind getauchte Räucherstäbchen nur dann wenn diese in rein natürlichen Ölen getaucht sind.

Sie sind allerdings eher selten und riechen nicht besonders intensiv, da sich das Öl zu schnell verflüchtigt.

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