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1./2. August- Schnittfest / Lugnasad – Lammas

1.-2. August
Schnittfest, Kornfest, Augustfeuer, Erntemond
Lugnasad (Gesprochen: Luu na sah), Lammas

Die Kraft der Sonne  läßt erahnen das es sich hierbei um ein Feuerfest handelt.
So kraftvoll und heiß brennt die Sonne nur zu dieser Zeit.
Das Fest wird bis zum nächsten Augustvollmond gefeiert.
Lug, der Sonnengott tötet in der Mythologie den sanften Baldur.
Lugnasad steht unter anderem für die Glut und das Feuer im Sinnbild der Reife und Fülle.
Zu keiner Zeit des Jahre erleben wir den Reichtum der Natur in solch einer Fülle wie zum Schnittfest.

 
 

 

Johanniskraut

Johanniskraut

 

 

Zusammen mit seiner Begleiterin Matrone übernimmt Lug nun die Herrschaft. Matrone ist die Göttin der Reife. Das was im Frühjahr geerntet wurde ist nun zur Vollendung und Reife herrangewachsen und wartet auf die Ernte.
Das Korn wird gemäht und zügig in die Kammern gebracht. Die Atmosphäre lädt sich auf und die Zeit der Gewitter hält Einzug.

Zu dieser Zeit wurden früher um den Feldern herum, bei drohenden Gewitter regelmäßig und ausgiebig geräuchert. Pflanzen wie Beifuss, Königskerze und Eisenkraut sollten die Spannungen aus der Atmospähre nehmen. Im übertragendem Sinne können wir auch heute noch diese Pflanzen zum Spannungsabbau in zwischenmenschlichem dasein für uns nutzen. Auch lassen sich Räume mit einem erhöten Spannungsaufkommen wie z. B. Computer- und Elektroreiche Räume gut damit räuchern.

Königskerze

Königskerze

Die Sonne läßt nun die Beeren und Früchte Reifen. Durch die Wärme und die Kraft des Lichtes erhalten sie die Süße der Sonne.Die Erntezeit und damit die Zeit der Fülle beginnt. Die Kammern werden gefüllt der Reichtum hält Einzug.
Diese Zeit ist ein guter Augenblick, um den eigenen Stand der Reife zu überprüfen. Was wir gesäht haben ist nun in der vollen Reife und möchte angeschaut werden. Wir sollten nun Verantwortung zeigen für unser Handeln und für unsere Taten. Sie sind Ausdruck der Frucht. Wie ist sie greift? Sind sie gesund und kraftvoll oder doch eher fad und faul? Schauen wir genau hin und erkennen unsere „Fehler“. Nur so können wir uns den Aufgaben die wir gesäht haben wachsen und zur Reife gelangen.
Lammas bedeutet übersetzt so viel wie das „Brotleib“.

Es ist ein besonders empfehlenswertes Ritual aus dem ersten Korn ein Brot zu backen. Am einfachsten ist es den Teig auf ein Stock zu stülpen und über eine Feuerstelle als Stockbrot zu backen. Während des Backvorganges wird auf den heißen Steinen oder der Glut verschieden Pflanzenkräuter verräuchert. Der aufsteigende Duft der Pflanzen und des frischen Brotes läßt uns die Fülle mit allen Sinnen erleben. Man sagt dem Brot eine große Heilkraft nach. So kann im Anschluss das Brot zu Ehren der Erntegottheit gemeinsam verzehrt werden.
In einem Räucherritual kann man jetzt sehr gut die Fülle und den Gegenspieler, den Mangel herrausvordern. Der Mangel kann nur dort sein wo die Fülle bereits war. Werden wir uns also bewusst, dass wir es sind die die Möglichkeit der Erkennung in unsere Hände halten. Wir betrachten das Glas und entscheiden ob es halb leer oder halb voll ist. So schreibt es Thomas Kinkele in seinen Buch „Heimische Räucherpflanzen“, welches ich sehr Empfehlen kann.
Die Räucherkräuter und Pflanzen stehen uns nun in ausreichender Fülle zur Verfügung. Wir können diese nun ernten und an einem kühlen und schattigen Platz zum trocknen aufhängen.

Der Mammutbaum

Der Mammutbaum

Als äußert Kraftvoll erweisen sich die Kräuterbüschel aus neun oder neunundneunzig Kräuter. Aber auch das Holz aus den Ästen der Holunderzweige läst sich hervorragen verräuchern. Gehen wir nun in die Natur und lassen uns von der Fülle und Vielfältigkeit insperieren.

Meine Empfehlung an Pflanzen zum verräuchen sind: Weißer Copal, Mastix, Weihrauch, Gewürzlilie, Iriswurzel, Mädesüß, Mariengras, Rosmarin, Mammutbaum,

In eigener Sache: Mir ist bewusst das ich hier nur eine Teil der ganzen Wahrheit schreiben kann. Es gibt im Netz viele hervorragende Seiten die sich mit diesem und ähnlichen  Themen  beschäftigen. Meine Anerkennung gilt diesen Machern und Darstellen von unserer gemeinsamen Kultur.

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